Chronik der Werft Grell
Die 60er Jahre
Mit zunächst einem Gesellen und einem Lehrling wurden nach und nach acht Nordische Folkeboote gebaut, Lärche auf Eiche in Klinkerbauweise.
1967 wurde zusätzlich zur vorhandenen Slipanlage eine zweite Slipanlage für Boote bis 100t gebaut. So konnte die Werft die heimischen Fischkutter und außerdem größere Yachten aufslipen und reparieren.
Im gleichen Jahr konstruierte, rechnete und baute Dieter Grell seinen ersten 10-Meter-Fischkutter als Spitzgatter, in Kamballa, mit der Anforderung 100 Zentner Zuladung von Heringen tragen zu können. Dieter Grell spezialisierte sich auf den Ausbau von Yachten und den Umbau von Kuttern zu Yachten.
Es wurde ein Freilager als Winterlager und einige Wasserliegeplätze für Reparaturschiffe gebaut.
1968 trat die seinerzeit sehr bekannte Firma
aus Hamburg an Dieter Grell heran, Motoryachten für sie zu bauen. Bis zum Jahre 1973 wurden insgesamt 55 Stück dieser Motoryachten in verschiedenen Ausführungen, jeweils als Unikat nach Eignerwunsch gebaut. Die Yachten wurden ein- oder zweimotorig mit Diesel- oder Benzinmaschinen ausgeliefert.
Dem Trend der Zeit folgend richtete die Werft Grell 1971 eine Kunststoffabteilung ein, um selbst GFK-Rümpfe, Kaskos, GFK-Formenbau und Teile fertigen zu können. Die Fertigungshalle entsprach dem neuesten Stand der Technik und war vom Germanischen Lloyd abgenommen.
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